An dieser Stelle zunächst eine kurze Darstellung der Geschichte des Ortes 

Wünsdorf:

 

1430    

Fern- Wünsdorf wird erstmalig im Jahre 1430 erwähnt. Danach stifteten die Herren von Torgow zu Zossen am 8. September 1430 zwei Altäre in der Kirche zu Zossen. Zur Durchführung regelmäßiger Gedächtnismessen überließen sie der Kirche u.a. als Abgabe vom Schulzengericht zu "ferren Wunstorp" jährlich ein Scheffel Erbsen und ein Kalb.

1495

Nächst- Wünsdorf taucht erstmals in der Matrikel der zum Bistum Meißen gehörenden Kirchen aus dem Jahre 1495 in der Liste der zum Erzpriestersitz Zossen gehörenden Kirchen auf. 

1488

Die Herren von Torgow sterben aus.

1490

Die Herrschaft Zossen kommt durch Kauf an den Kurfürsten Johann Cicero von Brandenburg.

1652

Als Folge des Dreißigjährigen Krieges fand der Landreiter 1652 in "Negst Wünßdorf" nur noch 7 und im Nachbardorf  2 alteingesessene Hüfner vor, hier waren 3, dort noch 2 Kossäten ansässig.

Auch das Gotteshaus war vernichtet.

 

 

              

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ohne die Kirche im Hintergrund, sah es vielleicht in der 

Folgezeit so oder ähnlich im Dorf aus.  

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